Geschichtliches über Großenbach

Das Dorf  „Gruzebach“ wird um das Jahr 1000 n. Chr. im Urbar des Klosters von Fulda zum ersten mal erwähnt (vermutlich 1025 n. Chr.). Auch ein Rittergeschlecht (Tragebodo von Großenbach) wird im 13. Jahrhundert erwähnt und zwar in einem Bericht des Erzbischofs von Mainz 1233 (über Heilwunder am Grabe der hl. Elisabeth), die Spur verläuft sich aber schon bald wieder in der Geschichte, vermutlich weil sich die Rittergeschlechter derer von Hasel und Haselstein zu weit ausdehnten. Im 16. Jahrhundert wird über ein Flurstück mit der Bezeichnung  „auf der Altenburg“ berichtet (Amtsregister von Mackenzell), was auf eine ehemalige Existenz einer Ritterburg vermuten läßt. Gruzebach gehörte zum Gericht Hünfeld und zum Amt Mackenzell. Der Name Gruzebach kam vermutlich von einem kleinen Bach, der früher durch den Ort lief (es könnte der heutige Bach „Alte Rombach“ sein, der mittlerweile größtenteils unterirdisch verläuft) . Später wurde aus dem Namen Grozenbach und schließlich bis zum heutigen Tage Großenbach.
Seit 31.12.1971 ist Großenbach ein Stadtteil von Hünfeld und liegt ca. 290 m ü. NN.
(Quelle: „Die Geschichte des Kreises Hünfeld“ von August Weber)